[ Die etwas andere Saga ]
Die Saga

[ 2 ] Mitten im Nirgendwo und noch viel tiefer ( 2.2 )

( 2.2 ) Klaus und Wilhelm waren verdutzt, was für eine Probe wollte unser Fremder bloß ablegen? Und wo war Kahbeng geblieben? Was war überhaupt nun wirklich geschehen? Und wieso war Hans Hanson wieder auf der Suche nach Rauchkraut? Ob eine Besuch bei der Drogenberatungsstelle angebracht wäre? Doch leider gab es so etwas noch nicht zu solch einer Zeit. Vielleicht war es auch besser so.

Benny: "Was ist nun? Darf ich endlich eine Probe ablegen?" - und hielt in seiner rechten Hand mehrere Würfel bereit.
Klaus: "Ruhe jetzt, ich bin der Anführer!"
Wilhelm: "Und was machen wir nun Klaus?"
Klaus: "Vielleicht sollten wir rausfinden was mit Kahbeng passiert ist?"
Wilhelm: "Willst du das wirklich? Ich meine hey, es war nur ein Oger, oder nicht?"
Klaus: "Einen Kamerad läßt man aber nie in Stich!"
Wilhelm: "Er war kein Kamerad, er hatte nur eine Gastrolle, also wen juck's?"
Klaus: "Wir sollen ihm trotzdem helfen, es ist unsere Pflicht als Helden!"
Wilhelm: "Hachja, dann helfem wir ihm, wo sind wir hier überhaupt?"
Benny: "Was ist denn nun mit meiner Probe?"
Hans: "Wir sind hier mitten im Nirgendwo und noch viel tiefer." - und begnügte sich mit seinem Rauchkraut.
Klaus: "Na sieh mal einer an, der Herr Hans Hanson begnügt sich auch mal zu uns."
Wilhelm: "Bist du das kiffen nicht mal wann leid?"
Hans: "Du weißt doch, ich würde viel lieber zaubern können, aber ich kann es nicht, also kiffe ich aus Frust und so."
Benny: "Darf ich auf's kiffen eine Probe ablegen?"
Klaus: "Was war nun eigentlich passiert wie kommen wir hier her?"
Benny: "Darf ich? Darf ich? Darf ich? Ja darf ich?"
Wilhelm: "Nervkind!" - und deute dabei auf Benny.
Hans: "Naja dieses Kirby hat uns halt einfach mal gepflegt ausgepupst, ich hab's ja mehr oder minder auch alles prophezeit, aber mir glaubt ja nie einer." - und zuckte dabei gelassen die Schultern.

Für einen Moment schwiegen sich unsere Helden an, auch die halbe Portion gab Ruhe. Naja, vermutlich ist Benny nun ohnehin einer der Heldentruppe, also zählen wir ihn in Zukunft einfach dazu.

Klaus: "Ok, machen wir uns auf Kahbeng zu suchen und notfalls zu helfen!"
Wilhelm: "Muß das wirklich sein?"
Hans: "Darf man nicht einmal mehr aufrauchen?"
Klaus: "Rauch im laufen und gut ist."
Benny: "Darf ich für's laufen eine Probe ablegen?"
Wilhelm, Hans & Klaus: "Halts m0wl Alter!"

Und sie machten sich alle auf den Weg - ohne eine Probe abzulagen.

25.8.07 23:11


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[ 2 ] Mitten im Nirgendwo und noch viel tiefer ( 2.1 )

( 2.1 ) Wie wir uns erinnern begann die etwas andere Saga am Ende der Welt, da wo Geschichten normalerweise nur enden, aber unsere Helden sind halt ein wenig anders als andere Helden, und darum halten sie sich ohnehin nicht an der Norm. Also wieso sollten sie nun damit anfangen?
Wenn jemand unsere Heldengruppe am Himmel hätte rein zufällig beobachten können - die aus Hans Hanson dem Elfen, Wilhelm Wildaxt dem Zwergen und Klaus Kamikaze dem Anführer bestand - hätte dieser jemand ohne zu zögern behauptet das am Himmel ein riesiger Popel entlang flog. Aber zum Glück war niemand da der sie hat erblicken können.
Hätte dieser jemand auch beobachtet wie sie gelandet sind, hätte es auch der Leser erfahren, aber so bleibt es wohl ein Mysterium auf ewig - schade aber auch, hat halt nicht sollen sein. Daher waren sie alle Vier nun da, irgendwo mitten im Nirgendwo und noch viel tiefer.
Hans Hanson, jener Elf der durch das Kraut rauchen Visionen bekam die leider immer wahr wurden, aber eigentlich wollte er immer viel lieber zaubern können. Wilhelm Wildaxt, jener Zwerg der erst vor kurzem vergaß seine Zweihand-Axt aufzuladen, naja vielleicht denkt er später im laufenden Kapitel daran. Nicht zu vergessen Klaus Kamikaze, der unerschrockene Anführer unserer etwas anderen Heldengruppen, wenn auch leider sein Grips stark beschränkt war. Und dann war da Benny Benno, moment, Benny Benno? Wo war denn auf einmal Kahbeng Kahboom der grüne Oger? Tja da wunderten sich selbst unsere Helden, denn statt diesen riesen Fleischklops war da auf einmal diese kleine zierliche Person die mal rein nach gar nichts aussah.

Klaus: "Eh, wo ist denn der dicke Oger? Und wat'n'dat für'ne halbe Portion da?" - und deutete dabei eindeutig auf den Unbekannten.
Wilhelm: "So schlimm find' ich's nicht dass der Dicke weg ist. Und die halbe Portion da, naja? Wollen wir ihn nicht einfach mal vermöbeln?" - und wurde sich dann bewußt dass seine Axt noch entladen war.
Hans: "Ich geh was zu rauchen suchen, bis dann Leute... ciao!" - und begab sich auf seine Suche
Benny: "Hey ich bin der Neue und ich bin dann auch mal demnächst öfters da, alles klar Leutz?"
Klaus: "Häh? Der Neue? Wat kannst du überhaupt?"
Benny: "Nichts!"
Wilhelm: "Und was machst du dann hier?"
Benny: "Nichts!"
Klaus: "Was hast du denn mal erlernt?"
Benny: "Nichts!"
Wilhelm: "Und für was bist du gut?"
Benny: "Nichts!"

Klaus und Wilhelm wirkten sichtlich irritiert und wußten mit dem Neuen nichts anzufangen. Er trug einfach erbärmlich zerlumpte Kleidung die schon längst abgetragen war und was zur Irritation beitrug war, dass er einen stinknormalen Ast mit sich führte. Zudem war er einfach nur eine halbe Portion, nichts besonderes, wahrscheinlich auch nur ein Spinner.

Wilhelm: "Äh? Naja wat' soll man noch dazu sagen?" - und kratzte sich den Kopf
Klaus: "Als was bezeichnest du dich denn eigentlich?" - und schaute den Neuen verwirrt an.
Benny: "Als ein Taugenichts, ich kann nichts und bin für nichts gut, ist doch auch mal nett oder? Ich heisse übrigens Benny Benno, gut wah?"
Klaus & Wilhelm: "Äh? Naja und nun?"

Nach diesen Worten schauten sich die zwei Krieger fragend an, sie haben schon einiges erlebt und auch gesehen, besonders niederes Gesindel, aber so einen Kauz wie den da waren sie noch nie begegnet.

Benny: "Darf ich endlich eine Probe ablegen?"

20.8.07 17:25


[ 1 ] Am Ende der Welt ( 1.9 )

( 1.9 ) Das nun übergroße grüne Kirby machte stöhnende Geräusche, als würde der Oger schwer im Magen liegen, doch sein unstillbarer Hunger legte sich dadurch auch nicht. Es schaute vergnügt auf die etwas dümmlich reinschauende Heldengruppe hinunter. Unsere Helden erwiderten den Blick darauf mit einem noch viel dümmlich reinschauenden Blick hinauf.

Wilhelm: "Eh, was machen wir jetzt? Meine Axt ist naja immer noch leer halt."
Klaus: "Der ist Level 76, eigentlich sollten wir ja Welpenschutz haben, oder?"
Hans: "Also ich bin leicht verdaulich, ihr auch?"
Klaus & Wilhelm: "Oh man Hans, kannst du nicht einmal..."

Noch bevor die zwei Krieger ihren Satz zu Ende sprechen konnten wurden sie einfach weggeschlürft. Hätten die Helden sich nicht durch Hans Hanson den Elfen ablenken lassen, hätten sie gesehen wie das Kirby sein Mund ründlich spitz ausfuhr und anfing zu saugen. Und ehe man sich versehen konnte entwickelte sich ein so riesiger Sog, dass unsere Gemeinschaft einfach so weggesaugt wurden, direkt in das dann weit ausgestreckte Maul. Da ohnehin schon der Oger im Bauch war, entstand nun doch eine gewisse Enge.

Hans: "Hab ich nicht gesagt, es wird uns fressen! Ich hatte recht ich bin der König der Visionen!" - er wollte anfangen zu tanzen, doch leider war nich genügend Platz vorhanden.
Klaus: "Irgendwie ist das schon deprimierend oder?"
Wilhelm: "Vielleicht hätten wir mal mitrauchen sollen, also so macht das Heldenleben wirklich keinen Spaß."
Kahbeng: "Wuuuaaah? Wo seien Licht geblieben Kahbeng schon ganze Zeit suchen."

Plötzlich verstummten alle, es fing im Bauch des Kirbys so an zu brodeln, dass es nun noch unangenehmer wurde sich hier im Bauch des Monsters aufzuhalten als es ohnehin schon war. Dabei entstand ein starker Luftzug und ein übelriechender Geruch stieg auf. Ein sehr sehr lauter Rülpser war zu vernehmen. Es brannte stark in den Augen-

Wilhelm: "Es hat jetzt doch nicht geerülpst, oder? Das kann doch echt nicht wahr sein." - und rieb sich die Augen.
Klaus: "Ich bin total deprimiert, ich, nahezu ein Herrscher aller Zwerge, im Bauch eines solchen Monsters, und dann noch dieser Gestank." - und kniff seine Augen zu.
Hans: "Ich mach mir eher Sorgen um meine Quote, irgendwie fehlt da doch noch was." - und war total weggebeamt, auch wenn die Augen brannten, ihm war es egal.
Kahbeng: "Kahbeng können auch machen lustig Geräusche" - und versuchte mit seiner Hand und seiner Achselhöhle ein Geräusch hervorzubringen, doch dabei traf er Klaus ungünstig.
Klaus: "AUA... verdammte Hacke dat' tut weh!" - und warf dabei seinen Kopf hart zurück.

Wieder brodelte es stark im Inneren des Monsters, anscheinend traf der Zwerg mit seinem Topfhelm auf seinem Haupt eine empfindliche Stelle. In weiser Voraussicht schlossen alle ihre Augen und hielten sich die Nase zu, denn jeder erwartete einen weiteren kräftigen Rülpser. Doch dann entstand ein noch viel riesiger Sog als zuvor und der Gestank ging ins unerträgliche, dabei riß es unsere Helden fort.

17.8.07 12:01


[ 1 ] Am Ende der Welt ( 1.8 )

( 1.8 ) Klaus und Wilhelm schauten immer noch verwundert rein, so etwas kleines schon nahezu süßes Ding konnte doch nun wirklich keine Bedrohung darstellen. Sie waren schon fast versucht auf dieses ihnen unbekannte Wesen zuzugehen, den Zeigefinger auszustrecken um ihn albern auf und ab zu bewegen um wie bei einem Säugling "Gutschi gutschi guuuh" zu sagen.
Kahbeng hingegen befand sich schon im Sprung und holte noch weiter mit seinem Kampfstab aus, er hielt ihn dafür beidhändig. Kirby war entzückt vor Freude, was sich im Glanz seiner riesig großen Augen verdeutlichte.

Kahbeng: "BÄÄÄÄÄÄHM" - und holte noch viel viel weiter aus.
Klaus & Wilheilm: "Boah irgendwie iss' der voll süß!" - und sie schmelzten vor sich hin.
Kirby: "Jippie" - und riß dabei sein Maul meilenweit aus.

Dass das kleine Wesen sein Maul so weit aufriß schaute natürlich ulkig aus, denn wer in der Lage ist Kilometer in Meilen umzurechnen, weiß dass das Maul nun ganz schön weit aufgerissen sein mußte. Dementsprechend waren sowohl der Oger wie auch die zwei Krieger extrem überrascht, wobei die Übberraschung bei Kahbeng nicht lange anhielt, den letzten Endes fand er sich in etwas schwarzen dunklem wieder, da er dort nichts sehen konnte, wußte er ansich auch nicht wo er sich nun wirklich befand. Natürlich war es irgendwo naheliegend das der Ort an welchem er sich nun aufhielt der Magen des Kirby sein mußte, aber dazu konnte Kahbeng nicht weit genug denken. Meist dachte er ohnehin nur so weit wie er spucken konnte, und dass er dabei gegen die Windrichtung spuckte störte ihn persönlich nicht.
Während dessen rieben sich Klaus und Wilhelm ungläubig die Augen, das kleine süße Wesen welches noch vorhin so niedlich erschien war nun auf ein vielfaches angeschwollen, Kahbeng fand daher nun sicher genügend Platz im Bauch diesen Monsters. Was das ganze aber noch ulkiger erschienen ließ war, dass der Kirby nun knallgrün wurde, also war es nun riesig und grün, ein riesiges großes grünes Monster, und es war echt furchteinflößend.

Klaus: "Eh Hans, sagtest du nicht etwas grünes wird kommen und uns fressen und wir sind dann alle alle weg?" - dabei stotterte er angstvoll.
Hans: "Und es würde rulpsen und furzen!" - fügte der Elf applaudierend hinzu.

15.8.07 12:31


[ 1 ] Am Ende der Welt ( 1.7 )

( 1.7 ) Wieder war ein hungriger Magen zu hören. Die Heldengruppe und Kahbeng warteten gespannt ab, wer zum Vorschein kommen würde. Und da kam es endlich, es war etwas ballförmiges und rosafarbenes etwas, eigentlich sehr klein, doch irgendwie wirkte es wahnsinnig hungrig.
Nintendo-Fans dürfte dieses Wesen auch als Kirby bekannt sein, doch für alle Unwissenden eine kurze Erklärung:
Bei einem Kirby handelt es sich um einen kleinen, ballförmigen und rosafarbenen Bewohner des fiktiven Planeten Pop Star. Er verfügt unter anderem durch die enorme Elastizität seines Körpers über besondere Eigenschaften. Seine markanteste Fähigkeit ist es wohl Gegner und Dinge einfach einzusaugen um so eventuell dessen Fähigkeiten zu kopieren.
Also im Großen und Ganzen kein wirklich angenehmer Geselle, wenn man ihm zum Feind hat, und unsere Heldengruppe hatte dieses etwas anscheinend wirklich zum Feind, doch gut dass Kahbeng jemand ist der alles und jedem kräftig in dem Magen hauen wollte, doch da wußte er auch noch nicht, dass das kleine runde Wesen schon das Level 76 erreicht hatte und ihm somit hoffnungslos überlegen war - zumindest vom direkten Level-Vergleich her, aber was sagt das schon aus? Daher war der Oger weiterhin übermotiviert.

Kahbeng: "WOAH endlich seien Monster da wo Kahbeng hauen kräftig kaputt!"
Klaus & Wilhelm: "Wat'n dat für'n Ding?!?" - und schauten verwundert rein.

Kahbeng hingegen war es egal was für ein Ding das war, denn er rannte freudig drauf los und setzte zum Sprung an. Dabei brachte er seinen Kampfstab in einer optimalen Schlagposition. Das Kirby hingegen schaute mit übernatürlich großen Kulleräuglein und schien erfreut zu sein, denn es hatte wirklich riesigen Hunger und dieser Oger schien als Happen nahezu perfekt zu sein, wenn nicht sogar vollkommen perfekt.

13.8.07 04:02


[ 1 ] Am Ende der Welt ( 1.6 )

( 1.6 ) Kahbeng: "Natürlich können Kahbeng sprechen! Wo nun seien Monster?"
Klaus & Wilhelm: "Es kann wirklich sprechen!!!"

Hans Hanson unterbrach seinen Tanz nun endlich und blickte irritiert herüber. Die zwei Krieger schauten den Oger immer noch ungläubig an. Kahbeng hingegen hielt nun Ausschau nach irgendwelchen Monstern den er mal kräftig den Magen aus der Bauchhöhle ausschlagen könnte. Einen Moment lang schwiegen alle, der Elf nutzte diese Zeit um sich zu der kleinen Versammlung zu begeben. Dann ergriff er das Wort.

Hans: "Komisch, ich dachte er würde kommen um uns zu fressen, in meiner Vision sah das ganz anders aus" - er kratzte sich den Kopf.
Klaus & Wilhelm: "Du hattest eine Vision?!?"
Kahbeng: "Was seien Vision?"
Hans: "Natürlich, immerhin habe ich ja geraucht!"
Kahbeng: "Was seien geraucht?"
Klaus & Wilhelm: "Konntest du die Zukunft sehen?"
Kahbeng: "Was seien Zukunft?"
Hans: "Das 'es' kommt und uns fressen wird!"
Kahbeng: "Kahbeng haben hunger!" - er rieb sich dabei den Bauch.

Die kleine Gemeinschaft schreckten urplötzlich zusammen, ein mehr als unheimlich lautes Geräusch war zu vernehmen, es klang wie das Brüllen eines hungrigen Magen, sofort blickten sie alle ängstlich zum Oger auf.

Klaus: "Ohoh irgendwie haben wir ihn ignoriert, vielleicht ist er doch da um uns zu fressen?"
Hans: "Ich habs genau gesehen etwas grünes kommt und wird uns fressen!"
Wilhelm: "Dabei wirkte das Monster irgendwie nett."
Kahbeng: "Wo seien denn Monster?"

Wieder erklang dieses unheimlich laute Geräusch, welches so klang wie das Brüllen eines hungrigen Magens, eines hungrigen Riesenmagens. Doch dieser Laut kam eindeutig nicht vom Oger, das konnte unsere Heldengruppe nun ausmachen, denn selbst Kahbeng drehte sich in Richtung des tropischen Waldes um von wo es erklungen sein mußte.

Kahbeng: "Aaaaah, da seien nun Monster wo Kahbeng können kräftig aufräumen den Magen!" - er sprang dabei freudig auf.

7.8.07 19:31


[ 1 ] Am Ende der Welt ( 1.5 )

( 1.5 ) Wilhelm konnte es einfach nicht fassen, die Energieleiste seiner Zweihand-Axt war im roten Bereich, entsprechend stand seine Trefferpunkte-Anzeige bei 0W20+0, so war es unmöglich Schaden zu machen. Und das wo ein überaus großer Oger vor ihm stand, denn Klaus hatte den Zwerg mittlerweile bis an ihm rangeschoben.

Oger: "KAHBENG.. KAHBOOM!!!"
Wilheilm: "Eh Klaus, meine eh naja wie soll ich's sagen, meine Axt ist leer." - angstvoll hielt er nun die Zweihand-Axt eher schützend vor sich als zum Angriff bereit.
Klaus: "Ohoh... also ich mach den nicht platt, ich habe meine Lichtschwerter erst vorhin frisch poliert!"
Wilhelm: "Wann denn das? Davon stand nichts in diesem Kapitel?" - er verdrehte dabei leicht die Augen
Oger: "KAHBENG KAHBOOM!!! KAHBENG KAHBOOM!!!"
Wilhelm & Klaus: "Ohoh..."

Die zwei Krieger blickten nun angstvoll zum Oger auf. Vielleicht sollte man erwähnen, dass Klaus erst Level 5 hatte, und auch Wilhelm war erst bei Level 4 angelangt, und dieser Oger hatte schon lange Zeit Level 70 inne - ja, das ist schon ein riesiger Unterschied. Sollte es zum Kampf kommen wird das spitze, denn dann würden die Krieger mal richtig verdroschen werden!

Oger: "KAHBENG KAHBOOM!!!"
Klaus: "So langsam glaube ich er ist leicht belämmert dieser Oger."
Wilhelm: "Glaubst du dadurch würd's weniger weh tun?" - hält immer noch schützend die leere Zweihand-Axt vor sich.
Klaus: "Vielleicht ja? Vielleicht nein? Vielleicht auch doch... wer weiß das schon?"
Wilhelm: "Oh man nun wirst'e auch noch tiefsinnig oder was? Worauf wartet dieses Monster überhaupt?"
Oger: "Monster?" - kratzt sich dabei am Kopf.
Klaus: "Ob er Läuse hat?"
Wilhelm: "So langsam frage ich mich ob das Monster oder DU der Belämmerte bist."
Oger: "Wo seien Monster? Kahbeng wollen räumen auf Magen von Monster!"
Klaus & Wilhelm "Es kann sprechen!!!"

Die zwei Krieger rissen bei dieser Bemerkung ihre Augen weit auf und blickten nun sprachlos zu diesem Oger auf, sie hatten alles erwartet, aber nicht das!

5.8.07 18:12


[ 1 ] Am Ende der Welt ( 1.4 )

( 1.4 ) Ein riesiger Oger mit seinen glühend roten Augen starrte in die Richtung von Klaus und Wilhelm. Er war gute 3 Schritt groß und wirkte überaus gewaltig. An seiner Linken trug dieses Monstrum einen Schlagring, in der Rechten hielt es einen Kampfstab. Der muskelöse Körper wurde von einer fein verarbeiteten schwarzen Lederrüstung bedeckt, bestehend aus einer Brustrüstung, einem Waffenrock und langen Hosen. Die Stiefel waren aus braunem Leder und reichten bis zu den Knien. Das Haar war schwarz und zottelig, es hing bis zu den Schultern hinab. Ja dieser Oger war wirklich gewaltig, und nebenbei schaute er absolut belämmert rein.

Oger: "KAHBENG... KAHBOOM!!!"

Diese Worte schmetterten den zwei Kriegern mächtig entgegen. Wilhelm wäre am liebsten auf Klaus' Arme gesprungen, doch er war starr vor Angst. Hans Hanson hingegen tanzte immer noch weiter hinten am Abgrund - am Ende der Welt - und sang unentwegt seine Parole.

Klaus: "Oh my fucking god! Es will uns plätten! Kill0rn! Klein machen! Metzeln!" - er schlug sich die Hände vor seinem Gesicht.
Wilhelm: "... äh..."
Klaus: "Also den übernimmst mal voll du Wilhelm, immerhin hast du die ub0r Axt, mach mal platt die Sau!"
Wilhelm: "... äh... aber..."
Klaus: "NUN MACH SCHON UND KILL ES!!!" - dabei drückte er den Zwerg ein wenig in Richtung des Monstrums.
Oger: "KAHBENG... KAHBOOM!!!"

Wieder durchzuckte es die Krieger bei diesen Worten. Doch Klaus schob den ängstlichen Zwerg immer weiter vor in Richtung Oger, nebenbei nahm er mal klare Deckung ein. Die Worte 'Ich stehe hinter dir' gewannen dabei ganz neu an Bedeutung.
Todesmutig packte es dann den Zwerg an seinem Stolz, er wird sich doch nicht vor so einem grünen Ungestüm lächerlich machen wollen. Wilhelm rückte sich den Topfhelm zurecht und zog dann seine überaus große Zweihand-Axt. So vorgezückt wirkte diese Waffe gleich um ein vielfaches größer, was wohl daran lag, dass sie auf einmal viel größer war - ja so eine Waffe ist schon echt toll.
Voller Stolz überprüfte der Zwerg sie noch ein letztes mal, ehe er sich auf machen würde um den Oger zu killen. Doch dann riß es ihm die Augen weit auf, kurz darauf entfuhr ihm ein mädchenhafter Schrei. Was war bloß geschehen?

3.8.07 20:18


[ 1 ] Am Ende der Welt ( 1.3 )

( 1.3 ) Klaus : "Hat das Langohr was von sich gelassen?"
Wilhelm: "Der ist doch total bekifft, da murmelt der sich doch immer was im nicht vorhandenem Bart!"
Klaus: "Nee irgendwas ist da doch im Busch, meinst nicht?"

Hans Hanson stand von seinem Platz auf. Bei dem Wort Busch wurden seine Elfenohren noch länger als sie ohnehin schon waren.

Hans: "Eh... ja jooo, Busch genau da wor wos... irgendwat iss' da mal voll im Busch, ne?"
Klaus: "Nun dreht das Langohr endgültig durch." - dabei zeigte er in Richtung Wilhelm mit seinem Finger den Vogel und deutete dabei auf Hans.
Wilhelm: "Ich glaub' eher er hat einen Busch geraucht!" - er schloß sich der Geste von seinem Anführer an.

Kurz darauf lachten beide lautstark auf. Doch dann erschrak Klaus plötzlich und wirkte wie festgewurzelt.

Klaus: "Eh, Wilhelm? Hast du das auch gehört?" - angstvoll zeigte er in die Richtung eines weit entfernten Busches.
Wilhelm: "Oh man, bin ich hier nur von Idioten umgeben? Drehst du nun auch am Rad?" - und zeigte nun den Vogel in Richtung seines Anführers.

Im selben Moment erhob sich Hans Hanson von seinem Platz und fing an zu tanzen. Die beiden Krieger bekamen es aus dem Augenwickel mit und schauten sich irritiert an, dann fielen ihre Blicke auf den Elfen.

Hans: "Es wird kommen und uns fressen, jooo joooo dann wird's rülpsen und furzen, jooo jooo, und dann sind'we alle alle weg!"

Klaus und Wilhelm schlugen zeitgleich die Hände vorm Kopf und konnten es einfach nicht fassen. Jedoch Hans fuhr unentwegt mit seinem Tanz fort. Dabei wiederholte er immer wieder singend seine Parole. Plötzlich erschrak dann auch Wilhelm. Der Elf nahm davon keinerlei Notiz, doch der Anführer bemerkte dies sofort. Gemeinsam drehten sich die Krieger in Richtung des Busches um von wo sie glaubten etwas zu vernehmen. Zeitgleich rissen sie ihre Münder auf, was sie dort erblickten konnten sie nicht fassen.

3.8.07 00:17


[ 1 ] Am Ende der Welt ( 1.2 )

( 1.2 ) Wilhelm: "Wie kommen wir verflucht noch einmal hier hin? Wo sind wir hier überhaupt?!?"
Hans: "Aber Wilhelm sei mal gelassen, das sieht man doch... wir sind am Ende der Welt!"
Wilhelm: "Und woran erkennt man das bitte schön?".
Hans: "Na schau doch einfach darüber, die Welt hört dort auf, also muß es das Ende der Welt sein."
Klaus: "Als Zwerg ziehe ich die Stollen vor, die kann man wenigsten so tief graben wie man mag, da erreicht man niemals das Ende. Niemals!"
Hans: "Aber doch mein lieber Herr Zwerg, irgendwann würdet ihr den Erdkern erreichen und beim graben verbrennen!"

Klaus schaute einen Moment lang argwöhnisch rein und tat es als Hirngespinst der zahlreichen Visionen und geistigen Verwirrungen des Elfen ab, welche sie wohlmöglich ohnehin hierher geführt hatte. Wilhelm lief nun auf und ab, bis er wieder das Wort ergriff.

Wilhelm: "Hans, du bist der MainAssist der Gruppe, deine Aufgabe ist es uns zu führen, und nun sag uns auch wieso wir hier sind, sofort!"
Hans: "Keine ahnung, ich geh erst einmal was zu rauchen suchen und seh dann mal weiter."

Wilhelm platzte fast vor Wut, auch der Zwerg schien sich noch kaum zurück halten zu können. Doch Hans der Elf blieb gelassen und machte sich auf die Suche, was er immer tat wenn er die Ruhe weg hatte. Die Gegend am Ende der Welt schien ideal dafür bewuchert zu sein, so fiel es ihm nicht schwer schnell etwas Rauchkraut zu finden. Hingegen beruhigten sich die zwei Krieger fürs erste und besannen sich darauf einfach einmal abzuwarten, so schauten sie gemeinsam dem Spitzohr beim rauchen zu.
Hans genoß die Aussicht und ließ sich mehr Zeit als sonst. Wilhelm und Klaus hatten die Warterei satt, so beschlossen sie die Gegend gemeinsam zu erkundschaften. Das Ende der Welt war nicht einmal schlecht, dachten sich beide. Sie standen nun gemeinsam am Rand der Welt, einer riesigen Klippe, darüber hinaus war einfach nichts, weder Meer noch Erde nur Unendlichkeit. Hinter ihnen war die pure Vegetation am Werk, der Wald wirkte nahezu tropisch. In diesem Momemt wurde den zwei Kriegern erst bewußt, wie gewaltig die Natur wirken konnte. In Gedanken versunken gaben sie sich dem Anblick hin, bis Hans auf sich aufmerksam machte.

2.8.07 18:08


[ 1 ] Am Ende der Welt ( 1.1 )

( 1.1 ) Eigentlich beginnen Geschichten nie am Ende der Welt, dort enden sie höchstens, dennoch begann unsere Geschichte hier - vor langer langer Zeit.
Es war ein komisches Bild, ein Mensch, ein Zwerg und ein Elf gemeinsam unterwegs. Sie waren schon seit längerer Zeit eine Gemeinschaft. Wie es dazu kam? Darauf kommen wir noch im Laufe der Saga zu sprechen.
Wichtiger ist es zu wissen, wieso sie hier sind, hier am Ende der Welt. Doch da selbst unsere Helden es nicht wussten, überspringen wir auch diesen Teil und kommen gleich zur Sache. Wer sind die Helden?
Da war einmal der Anführer Klaus Kamikaze.
Er war das, was Elfen als typischen Menschen bezeichnen würde: In nichts wirklich überragend, aber wenn es darauf ankam gab er sich ganz dem Krieger-Dasein hin und haute einfach mal feste druff. Und dies konnte ganz schön Aua machen bei 2 Lichtschwerten. Das eine war ein grünes Eineinhalb-Händer-Lichtschwert, welches er einhändig mit rechts führte und das andere war ein rotes Lichtschwert, welches er ebenfalls einhändig mit links führte. An seinem Leib trug er eine Kettenrüstung, welche überdeckt wurde von einer pechschwarzen Plattenrüstung.
Dann hatten wir noch Hans Hanson, einen Waldelfen, welcher den Kopf der Gemeinschaft darstellte.
Sein Haar war goldfarben und lang, oft wunderten sich schon seine Gefährten wie er bloß durch diese sehen konnte. Doch war er trotz dieser Frisur ein Meisterschütze und führte daher einen Elfenbogen mit sich. Ansonsten trug er eine grüne Stoffhose, ein braunes Lederhemd, braune Lederhandschuhe, braune Lederstiefel und einen braunen Lederköcher - gefüllt mit Pfeilen, einem Waldläufer angemessen.
Wen hatten wir dann noch?
Achja, da war noch Wilhelm Wildaxt, der Zwerg und zugleich MainTank dieser Gemeinschaft, seine Aufgabe war es den Kopf hinzuhalten - vor allem dann wenn dazu niemand anderes bereit war.
Stolz trug er seine übergroße Zweihand-Axt, eine Spezialanfertigung mit besonderen Kräften. Diese mußte er auf magische Weise aufladen, sonst gab sie gerne mal den Saft auf, doch dazu auch später mehr. Sein Nachttopfhelm rutschte ihm schon zu oft über die Augen, trotzdem wollte er ihn niemals ablegen. Sein Kettenhemd war überlang, immer wieder stolperte er selbst darüber, jedoch zog er es selbst zum schlafen nicht aus.
Da waren sie, unsere Helden, die Gemeinschaft, hier am Ende der Welt. Vielleicht war es eine Vision von Hans Hanson, welche die Gefährten hier her führte, aber wer konnte das schon wissen? Drum versuchten sie es auszudiskutieren.

2.8.07 17:27